Muse Nada Surf
Danko Jones
Pennywise
Juli
Gimma
Babylon Circus

Redwood
envy.

Muse
Muse
Vergleiche mit der Poesie von Radiohead oder der Energie von Oasis werden immer wieder herangezogen – doch die werden dem Britischen Trio niemals gerecht. Ihr zaghaft-tieftrauriger und wütent-verzweifelter Rock steht in der Musiklandschaft klar für sich selbst. Die drei Jungs aus Devon sind mittlerweile seit 1999 unterwegs: Düstere Melancholie, kraftgesättigter Lärmausbruch, hochmelodiöse Gitarrenriffs, präzise Drumbeats, tightes Fundament und ein sensibles Songwriting bescheren Muse bei Kritikern und Fans gleichermassen Höchstnoten. Ausgezeichnet als beste Live-Band kommen Muse nach einer langen Ewigkeit wieder auf Tour: Exklusiv in der Schweiz in Gampel!

Stage 1 | 23.30 - 01.00 h

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Nada Surf
Nada Surf

Kein New Metal Zeugs à la McDonalds – nein, diesmal gibt’s aus den USA die perfekte Mischung aus Pop/Rock und Emo. Nada Surf verbinden Melancholie und Melodie auf eindrücklichste Art und Weise – es entstehen wunderschöne gitarrenlastige Popsongs, die aber niemals ins Seichte oder Belanglose abdrinften. Denn mit der äusserst kompakten Rhythmussektion behalten die Songs den richtigen Schwung, um eben doch nicht nur «nett» zu klingen. Easy going Indie zum Entdecken!

Bockbühne | 19.30 - 20.40 h

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Danko Jones
Danko Jones

Vor Fett triefende Riffs, durchdringende Bässe, filigranes Schlagzeug pressen jedem noch so schlappen Rocker sein Testosteron aus jeder Ritze! Mehr Energie geht nicht. In edlem Anzug gekleidet knallt das Kanadische Trio live seine Mucke dermassen ernergiegeladen rüber, dass sich manch Rocker bereits im Schweinerock-Himmel vermutet. Anfang dieses Jahres erschien mit «Sleep is the enemy» ihr aktuelles Album. Fans flippen ob der Qualität schier aus, Kritiker schmeissen mit Lobeshymnen. Wenn AC/DC oder Kiss heute noch zeitgemässe Musik machen würden, statt altes neu aufzukochen, müssten sie wie Danko Jones klingen.

Bockbühne | 22.10 - 23.20 h

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Pennywise
Pennywise

Pennywise gehört zu den Neo-Punk-Bands der ersten Stunde: Ende der 80er Jahre in Kalifornien gegründet, spielt sich die Band in den letzten zehn Jahren, im Sog des weltweiten Punk-Booms, in die Herzen vieler Snöber und Skater und gelten heute als eine der bedeutendsten Punkrock-Bands überhaupt. Anders als ein Haufen anderer Fun-Punks legen Pennywise aber schon seit jeher viel Wert auf intelligente

Stage 1 | 18.10 - 19.20 h

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Juli
Juli

Nach eher erfolglosem Dasein als englischsingende Band Sunnyglade erkennt das Trio anno 2001, dass Deutschrock nicht zwingend uncool sein muss und entschliessen fortan so zu rocken, wie ihnen der Schnabel wächst. Daraus entsteht mit «Es ist Juli» ein stylisch-lyrisches Album und mit der Single «Perfekte Welle» eine eigentliche Hymne für alle ab 2004 aufkeimenden Deutschrockbands. Das Debutalbum stiess in Deutschland bis auf Platz 2 vor, blieb über ein Jahr lang in den Top25 klassiert und verkaufte sich unglaubliche 700'000 mal.
Deutsch-Pop/Rock vom Feinsten. Noch in diesem Jahr solls was neues der Julis geben. Wir warten gespannt darauf.

Stage 1 | 20.50 - 22.00 h

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Gimma
Gimma

Bei einer solchen Vita muss man einfach Rapper werden: 1993 wird Gimma wegen Drogen und Prügeleien von der Schule geworfen, später wird bei ihm ein bösartiger Tumor im Kopf weggeschnipselt, drei Jahre darauf tritt er mit guten Vorsätzen ins Kloster ein, ehe er sich dann doch nicht fürs Zölibat entscheiden konnte und dann die KV-Lehre bei einer Bierfirma mit Bestnoten beendete. Sein Debut «I gega d’Schwiiz» ist wohl das authentischste und unverblümteste Mundart-Rap-Album Helvetiens. Als «Superschwiizer» steuerte Gimma auch noch die offizielle CH-Hymne zur Fussball-WM in Deutschland bei. Zu hoffen bleibt, dass die permanente und unfaire Nicht-Berücksichtigung des offiziellen Songs durch nationalen Medien bei ihm keine gravierenden Probleme auslösen…
Mit dabei hat Gimma die Bündner Band Skafari. Der Name Skafari steht für Party pur, egal ob powervolle Hardcore und Rock – Tunes, groovender Reggae, fette Skabeats oder einige Flirts mit Ragamuffin, die Jungs verstehen es, das Wohlbefinden und die Bewegungslust des Publikums um 100% zu steigern.

Stage 1 | 15:40 - 16:40 h

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Babylon Circus
Babylon  Circus

Ein Zirkus der ganz besonderen Art, denn neben quirliger Musik, mischen sich Performanceelemente – halt ein Haufen Zirkus – in die Live-Auftritte. Die 10-köpfige Kappelle stammt aus dem französischen Lyon und zelebriert ein gekonnt abgemischter Melange aus Ska, Reggae, Jazz, Punk, neo-realistischem Chanson und osteuropäischer Folklore. Ihre Songs kommen mal Französisch mal Englisch daher – immer aber ein wenig nostalgisch und ungeheuerlich kämpferisch. In Frankreich gelten die «Babs» schon längst als Kultband. Nun ist die Zeit definitiv reif, den ganzen Zirkus über den Röschtigraben schappen zu lassen…

Bockbühne | 01.10 - 02.45 h

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Redwood
Redwood

Da schwappt wohl manchem sein Testosteron über: Beste und satteste Powersongs in erdigem und ausgereiftem Gitarrenrock – das alles gibt’s vom Zürcher Fünfer. Und obendrauf mit Leadsängerin Lesley Meguid erst noch eine der besten Schweizer Female Vocals. Oder wie es kürzlich trespass.ch beschrieb: « Lesley macht einfach immer gute Figur und verströmt alleine den Charme einer ganzen Girl-Band.» Ihre erste Single «Apologize» wurde von DRS3 rauf und runter gedudelt und manch einer wird am Festival mit diesem Song sein «AHA»-Erlebnis erleben…

Bockbühne | 16.50 - 18.00 h

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envy.
Envy

Schnelles Schlagzeug, quitschende Gitarrenriffs und eine gesamte Bläsersektion, bestehend aus Saxophon, Trompete und Posaune-Unterstützung geben den envy-Sound den notwendigen Drive. Die an sich unmögliche Fusion von Punk-Rock mit Walliser Blasmusikanten schien nach anfänglichen Schwierigkeiten tatsächlich zu greifen. Ergänzt wurde der Sound schliesslich durch Ska, mit eher gemütlichen aber dennoch wunderschön tanzbaren Beats. Ein Konzept das offenbar aufgeht, konnte sie doch im Nachwuchscontest «Powerband» überlegen gewinnen!

Bockbühne | 14.30 - 15.30 h

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