Franz Ferdinand Morningwood
Patrice
Millencolin
Mando Diao
The BossHoss
Babacools

Scream&Strings&Specials

Rämis Spontan
Secondo

Franz Ferdinand
Franz Ferdinand
«Well, do ya do ya do ya wanna?», fragen das Schotten-Quartett Franz Ferdinand auf ihrem letztjährigen Longplayer ganz kokett. Und ebenso kokett möchte man mit einem dicken «Ja» antworten. Denn England rockt ganz gewaltig. Die Franzels gehören zusammen mit Kaiser Chiefs, The Strokes und den Arctic Monkeys zu den ganz grossen englischen Rocküberfliegern. Ihr treffender Melange aus energisch-energiegeladene Melodien, wild abwechselnde Tempi und zart angedeutete elektronische Spielereien bescheren jeder noch so lahmen Flosse ein enormes Fusszuck-Potential.

Stage 1 | 23.30 - 01.00 h

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Morningwood
Morningwood

Ein Tag, der mit einer Morgenlatte beginnt, wird ein guter Tag… Nun gut, musikalisch schon, denn die New-Yorker Glam-Rocker «Morningwood» geben Gas – ungemein viel Gas. Die Newcomer-Band um Lead-Frau Chantal Claret gelten als die US-Newcomer, mit dem am besten verkauften Debutalbum und werden vom amerikanischen «Time Mag» hochgejubelt. Ihr Disco-Rock’n’Roll ist stets hymnisch arrangiert und erinnert sehr sehr stark an die kultigen Scissor Sisters. Das explosive Gemisch aus harten Riffs zwischen AC/DC und Pixies, glamourösen Muskelspielen zwischen Kiss und Ramones, New-Wave-Chic à la Blondie, garniert mit Bubblegum, Garage und Trash dürfte jeden entflammen, der jemals Spass an (s)einer Morgenlatte hatte…

Stage 1 | 13.50 - 15.00 h

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Patrice
Patrice
Der afrodeutsche Singer-/Songwriter Patrice weiss gekonnt artverwandte Musikstile zu mischen: Manchmal tönen seine Songs nach Dancehall/Ska/Hip-Hop, dann eher wieder Jazzig/Poppig oder Soul/Funkig. Dem Mix gemeinsam ist aber jeweils die Liebe zum Reggae. Die erste Produktion «Lions» bescherte dem smarten Musiker in seinem Heimatland Deutschland einen Achtungserfolg, in Frankreich aber löste die Platte eine wahre Euphorie aus, die seither nie nachliess. Die Konzerte mit der jamaikanischen Live-Band Shashamani werden zum Happening schlechthin: Tanzwütige Ska-Tracks wechseln sich mit Reggae-Poppigen Songs mit eher spartanischem Rhythmus und gekonnt eingespielten Bläsersätzen ab. Gute Laune und wippende Ärsche sind vorprogrammiert.

Bockbühne | 20.30 - 21.40 h

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Millencolin
Millencolin

Warum um alles in der Welt Skater-Kiz bevorzugt auf melodischen Punkrock der Marke Millencolin stehen, bleibt wahrscheinlich für immer deren Geheimnis. Doch eines ist sicher: Der Sound des schwedischen Ska/Punk-Quartetts ist hipper als jede Beta-Version einer neuer Software-Generation und spassiger als Deutschland bei der WM im eigene Land verlieren zu sehen. Millencolin schafften bereits 1995 mit «Life on a plate» den Skater-Durchbruch. Der 97er Song «Lozin’ must» wird zu so was wie einer Punk-Hymne. Im letzten Jahr erschien mit «Kingwood» ihr sechster Longplayer – wiederum Pogo-Punk in Reinkultur, blaue Flecken und verlorene Geldbörsen als Folge davon.

Stage 1 | 19.10 - 20.20 h

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The BossHoss
The BossHoss

So schmeckt der Wilde Westen: Die sieben leckeren Hardcore-Männer in knallengen Blue-Jeans, weissen Unterhemden und Cowboyhut werden wohl manch Mädelherz zu erzücken wissen. Und dass dabei die Unplugged-Mucke auch noch überzeugt, macht die ganze Schose erst richtig reizvoll. The BossHoss ist eine knackige Partytruppe aus Berlin mit spassigen Country- und Rock’n’Roll-Coverversionen bekannter Charthits. Eine echte Wild West Party in Gampel!

Stage 1 | 16.30 - 17.40 h

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Mando Diao
Mando Diao
Dem Namen nach könnte Mando Diao glatt als spanische Folkloregruppe durchgehen – doch der Sound belehrt uns eines Besseren: Mando Diao knallen mit ihrem druckvollen Punk/Rock’n’Roll viele altgediente Rocker gnadenlos an die Wand! Der Sound der fünf Schweden groovt mächtig, macht atemlos und strotzt nur so vor Direktheit: Schlurfender Gesang, impulsives Gitarrenspiel und absolute Killer-Hooks machen die Band bei den Kids enorm beliebt. Und spätestens seit der «E-plus»-Handywerbung wippt auch mancher Daddy im Takt…

Stage 1 | 21.50 - 23.00 h

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Les Babacools
Les Babacools

Mit ihrem gigantischen Crossover, in dem sie gekonnt Reggae, Ragga, Ska, Funk, Latin, Hip Hop und Rock verschrauben und zusammen mit einem wilden Sprachgemisch aus Spanisch, Englisch, Deutsch und Französisch, schaffen die neun Münchner noch so jede müde Socke in Rage zu versetzen. Partystimmung total! Diesen überwiegend karibisch angehauchten Stilmix auf die Bühne zu hieven, dafür ist ein breites Line-up verantwortlich, das, ausgehend von einer klassischen Bandbesetzung (Bass, Guitar, Drums, Keyboards) um eine Percussion- und Hornsection erweitert ist.

Bockbühne | 01.10 - 02.45 h

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Scream&Strings&Specials
Scream

«Uf dr guete Site» - auf der Sonnenseite des Lebens, eben. Da stehen die vier Jungs aus dem bernischen Lauterbrunnen tatsächlich. Ihr mittlerweile viertes Studioalbum zum 10jährigen Jubiläum ist klar ihr Stärkstes bislang: Kräftig rumpelnde Pop/Rock Songs wechseln sich gekonnt mit Songs zum Träumen und Zurücklehnen ab. Die musikalische Entwicklung hin zur ersten Mundartband in authentischem Retro-Sound ist durchaus gewollt und auch geglückt. Waren es die Jungs doch gleich selbst, die die Scheibe produzierten. In Gampel präsentieren sich Scream in einem ungewöhnlichen Umfeld: Begleitung erfahren sie von einer Streicherequippe und diversen Gastmusikern. Wir sind gespannt.

Bockbühne | 17.50 - 19.00 h

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Rämis Spontan
Rämis Spontan

Nachdem Mundart-Lady Sina in diesem Jahr rocktechnisch pausiert und sich kleinkunstmässig mit Erika Stucky ausprobiert und Musicstar Salomé statt rocken, nun doch wieder viel lieber Haare scheidet, ist jetzt die Zeit extrem richtig, für erdigen Walliser Pop/Rock. Rämis Spontan betreten die Mundart-Bühne und zeigen mit flotten, eingängigen Lebens- und Liebesgeschichten wie sich das junge Wallis der Schweiz zu präsentieren hat. Text und Instrumentation verschmelzen bei den Walliser Newcomern in eine ungeahnt schöne Einheit und führen den Zuhörer auf emotionalen Wogen sicher und sanft an einen viel schöneren Ort.

Bockbühne | 15.10 - 16.20 h

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Secondo
Secondo

Dass Berner Rock nicht zwangsläufig nach Schoggi, Bergen und Seen schmecken oder klingen muss, zeigen Secondo recht deutlich. Das Quartett mit ausländischen Wurzeln und viel Berner Charme verblüfft auf seinem Debüt «Karizmatica» mit einem Sound, der Rock-Schaffen mit einer Sprache vereint, die Sänger Saul de Angelis aus dem Herzen spricht und mit Eros & Co., zumindest die Sprache gemeinsam hat. Der Mix aus Italo-Rock und traditionellem Song-Writing ist neu und überzeugt!

Bockbühne | 12.30 - 13.40 h

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